Delikatessen

Da heute Weihnachten ist und wir uns alle auf unsere Spezialitäten, wie Ente, Ganz oder Pute mit Klößen, Rotkohl, Grünkohl oder Rosenkohl aus langer Familientradition freuen, dachte ich, gibt es nach dem gestrigen Ausflug in die chinesischen Delikatessen noch einen weiteren, damit wir das Essen heute und die nächsten Tage besonders geniessen könnnen.

Wie schon erwähnt, ist der Hund eine der großen Delikatessen. Aber es gibt auch noch mehr, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Dazu zählen unter anderem „In Zuckerrohr gebackenen Ratte mit schwarzen Bohnen“ oder „Rot geschmortes Pangolin“ – ein gepanzertes Schuppentier, aber auch lebende Tiere. Zum Beispiel Hummer dem man beim lebendigem Leib zum Sushi missbraucht oder lebende Schrimps, die man im Hochprozentigen schwimmen und ersaufen lässt.

Zu den weniger grauenvollen Gerichten gehören Schlange und Heuschrecke (die ich auch beide probiert habe), Skorpion, Seidenraupen und alle anderen Arten von Raupen und Wümern, Penis,  Enten und Hühnerfüße oder Rindersehnen, Schweineohren und Hirngerichte.

Die Chinesen haben all das, im Kampf ums überleben vom Hungertod, zu schätzen und zu lieben gelernt und halten immer noch daran fest. Denn es musste alles verwertet werden, was essbar war und zudem auch Eiweiss oder andere Lebenswichtige Stoffe inne hatte.

Aber keine Angst, auch wenn ihr eingeladen seit und diese Leckerein nicht wirklich zu Euch nehmen möchtet, könnt ihr Euch mit folgendem Ausspruch „bu xi guan -Daran bin ich nicht gewöhnt“ retten.

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